Die besten Superfoods zur Auffüllung Deines Nährstoff-Speichers

Gemüse und Mineralien: Für Abwehrkräfte, Knochenschutz und Entsäuerung

 

Hier könnt ihr euch die wichtigsten Inhalte im Video vorlesen lassen:

Beste Superfoods

https://youtu.be/LrS1RT-d8mM

 

 

Gerstengras


Gerstengras ist ein tolles Lebensmittel. Es hat eine besondere Vitalstoffkombination gepaart mit einer ungewöhnlichen Nährstoffdichte. Gerstengras enthält Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und als Hauptbestandteil Chlorophyll (der grüne Pflanzenfarbstoff).

Verschiedene Studien haben bereits auf die wunderbaren Eigenschaften von Gerstengras hingewiesen, wie z.B. die antioxidative Wirkung(1, 2), entgiftende Wirkung(3), Hautkrankheit-heilende Wirkung(4), Cholesterin-senkende Wirkung (5), Zellerneuerung und Anti-Aging(6).

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

(1) Nishyama, T.; Hagiwara, Y.;Shibamoto, T.: Inhibitory Effect of 2‘‘-0-Glycosyl Isovitexin and a-Tocopherol on Genotoxic Glyoxal Formation in a Lipid Peroxidation System; Food Chemical Toxicity, Vol. 32, No. 11, 1994, S. 1047-1051.
(2) Toshihiko, Osawa; Hirotaka, Katsuzaki; Yoshihide, Hagiwara et al.: A Novel Antioxidant Isolated from Young Green Barley Leaves; Journal of Agricultural and Food Chemistry; Vol. 40, Nr. 7, Juli 1992, S. 1135-1138.
(3) Durham, J.; Ogata, J.; Nakajima, S. et al.: Degradation of organophosphorus pesticides in aqueous extracts of young green barley leaves (Hordeum vulgare L); Journal of the Science of Food and Agriculture; Vol. 79; Nr. 10; 1999; S. 1311-1314.
(4) Muto, Tatsuo: Therapeutic Experiment of Young Green Barley Juice for the Treatment of Skin Deseases in the Main; Muto Dermatologic Hospital, New Drugs and Clinical Application; Vol. 26, Nr. 5; Mai 1977.
(5) Yu, Y.M.; Chang, W.C.; Chang, C.T. et al.: Effect of Young Barley Leaf Extract and Antioxidative Vitamins on LDL Oxidation and Free Radical Scavenging Activities in Type II Diabetes; Diabetes & Metabolism; Vol 28, Nr. 2; 2002; S. 107-114.
(6) Hagiwara, Y.;Hotta, Y.;Kubota, K.: Preliminary Report on How Juice of Young Green Barley Plants can Normalize and Rejuvenate Cells and Tissues, Repair Damaged DNA, Restore Cellular Activity and Prevent Aging of Tissues; Japan Pharmaceutical Development and Biology Dept., Univ. of CA, San Diego; Reported to Annual Japan Pharmacy Science Association Meeting.

 

Chlorella-Algen und Spirulina Algen


Die Süßwasseralge Spirulina ist reich an Proteinen, Vitaminen, Mineralien und dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure (GLA). Es wird häufig in gesundheitsorientierten Lebensmittelmärkten rund um die Welt verkauft. Inzwischen wird die Spirulina-Alge auch auf ihre therapeutischen Effekte hin untersucht. Viele vorklinische Studien und auch einige klinische Studien legen mehrere therapeutische Effekte nahe wie z.B. Reduktion des Cholesterins, Bekämpfung von Krebs, Unterstützung des Immunsystems, anti-bakterielle und anti-virale Wirkung sowie Bekämpfung von Nierenzellentoxizität durch Schwermetalle und Medikamente. Auch die Chlorella-Alge kann viele positive Auswirkungen haben wie z.B. Reduzierung hohen Blutdrucks, niedrigerer Cholesterinspiegel, schnellere Wundheilung und Stärkung des Immunsystems.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Belay, A.; Ota, Y.; Miyakawa, K. et al.: Current knowledge on potential health benefits of Spirulina; Journal of Applied Phycology; Vol. 5; Issue 2; 1993, S. 235-241.

- Kulshreshtha,  Archana;  Anish, J. Z.; Jarouliya, Urmila et al.: Spirulina in Health Care Management; Current Pharmaceutical Biotechnology, Vol. 9, Nr. 5, October 2008, S. 400-405.

- Merchant, Randall E; Andre, Cynthia A.: A review of recent clinical trials of the nutritional supplement chlorella pyrenoidosa in the treatment of fibromyalgia, hypertension, and ulcerative colitis; Alternative Therapies in Health and Medicine; Vol. 7, Nr. 3, Mai/Juni 2001, S. 79-91.

 

Sango Meeres-Koralle 

Die Sango Meeres-Koralle liefert neben vielen Spurenelementen (z.B. Eisen, Silizium, Chrom und natürliches Jod) insbesondere Calcium und Magnesium – zwei basische Mineralstoffe, die bekanntlich äußerst positive Eigenschaften auf unsere Gesundheit haben. Bei der Fülle an Mineralstoffpräparaten auf dem Markt fragt man sich jedoch oft, welches wohl das Beste sein mag. Die Sango Meereskoralle kann hier sehr gut geeignet sein, da Sie so die Spurenelemente und Mineralien nicht synthetisch über Tabletten aufnehmen, sondern in natürlicher Zusammensetzung als Korallenpulver.

Die Anti-Influenza-Virus-Wirkung von Sango-Korallenpulver (SMP) wurde bereits in Studien untersucht. SMP besteht zu etwa 25% aus Calcium und zu 10% aus Magnesium. Bei Kontakt des Influenza-Virus mit SMP verringerte sich die Infektiosität des Virus erheblich. Die antivirale Wirkung wurde gegenüber allen A- und B-Stämmen des untersuchten Influenza-Virus einschließlich der H1N1-Pandemie und H5N1-Viren festgestellt.

Eine zusätzliche Calcium-Aufnahmen kann insbesondere bei älteren Personen helfen, eine häufiger beobachtete Verminderung der Knochenmasse zu verhindern. Magnesium ist ein wesentliches Mineral für den menschlichen Körper und spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Gesundheit. Als zweithäufigstes intrazelluläres Kation nach Kalium ist es an über 600 enzymatischen Reaktionen einschließlich des Energiemetabolismus und der Proteinsynthese beteiligt. Magnesium spielt eine wichtige physiologische Rolle insbesondere im Gehirn, Herz und Skelettmuskulatur. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass zusätzliche Magnesium-Einnahme bei der Behandlung von u.a. Präeklampsie, Migräne, Depression, koronare Herzkrankheit und Asthma von Vorteil sein kann.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Tachiki, Kiyoshi; Kuramoto, Mika; Kaneko, Misuzu et al.: Capture of Influenza Viruses and Prevention of Their Infection by Coral Mineral Powder (Sango Mineral Powder); Department of Microbiology, Faculty of Bioscience, Nagahama Institute of Bio-Science and Technology; Released 2012/03/17; Biocontrol Science; Vol. 17; No. 1; 2012; S. 17-25.
- Heaney, R. P.; Gallagher, J. C.;Johnston, C. C. et al.: Calcium nutrition and bone health in the elderly; The American Society for Clinical Nutrition; November 1982; Vol. 36, Nr. 5, S. 986-1013.
- De Baaij, Jeroen H. F.; Hoenderop, Joost G. J.; Bindels, René J. M.: Magnesium in Man: Implications for Health and Disease; Physiological Reviews, Januar 2015, Vol. 95, Nr. 1, S. 1-46.

 

Brokkoli

Brokkoli kann im Körper die Bildung eines Stoffes (Indol-3-Carbinol) anregen, der nicht nur Krebs vorbeugt, sondern auch bestehenden Krebs bekämpfen kann. Brokkoli enthält ferner Sulforaphan, eine weitere Krebs bekämpfende Substanz, die außerdem bei der Behandlung von Alzheimer helfen kann und ganz nebenbei auch noch jene Enzyme blockiert, die Arthritis verursachen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Jacob, Ludwig Manfred: Zellregulatoren gegen Krebs: Granatapfel, Curcuma, Brokkoli; Deutsche Zeitschrift für Onkologie; 2017; Vol. 49; Nr. 4; S. 162-173.
- Abbaoui, Besma; Riedl, Kenneth M.; Ralston, Robin A. et al.: Inhibition of bladder cancer by broccoli isothiocyanates sulforaphane and erucin: Characterization, metabolism, and interconversion; Molecular Nutrition and Food Research; October 2012; Vol. 56; Nr. 11; S. 1675-87.
- Veeranki, Omkara L.; Bhattacharya, Arup; Marshall, James R. et al.: Organ-specific exposure and response to sulforaphane, a key chemopreventive ingredient in broccoli: implications for cancer prevention; British Journal of Nutrition; Vol. 109; Issue 1; 14 January 2013; S. 25-32.

 

Spinat

Spinat ist sehr vorteilhaft, da er die Mitochondrien in den Muskelzellen nähren kann. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie produzieren in jeder einzelnen Zelle die für diese Zelle nötige Energie. Da sämtliche unserer Körperfunktionen nur in dem Maße ablaufen können, wie ihnen Energie zur Verfügung steht, können mangelhaft funktionierende Mitochondrien Körperfunktionen verlangsamen, was für unser Wohlbefinden nicht gerade vorteilhaft ist. Leistungsstarke Mitochondrien dagegen sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körpergeschehen. Sie regulieren den Blutdruck, das Immunsystem, den Zellstoffwechsel und vieles andere mehr. Und wie jeder weiß: Spinat fördert auch den Muskelaufbau.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Yang, Ui-Jeong; Park, Tae-Sik; Shim, Soon-Mi: Protective Effect of Chlorophyllin and Lycopene from Water Spinach Extract on Cytotoxicity and Oxidative Stress Induced by Heavy Metals in Human Hepatoma Cells; Journal of Toxicology and Environmental Health; Vol. 76; Issue 23; 2013; S. 1307-1315.

- J- ovanovski, Elena; Bosco, Laura; Khan, Kashif et al.: Effect of Spinach, a High Dietary Nitrate Source, on Arterial Stiffness and Related Hemodynamic Measures: A Randomized, Controlled Trial in Healthy Adults, Clinical Nutrition Research; Juli 2015; Vol. 4; Nr. 3; S. 160-167.

 

Artischocke

Die Artischocke wurde bereits von den alten Ägyptern, Griechen und Römern als Lebensmittel und Medizin verwendet, worauf umfangreiche Abbildungen an den Wänden der Pharaonengrabkammern schließen lassen. Artischocke entgiftet Toxine, wirkt antioxidativ und sorgt für eine umfassende Regeneration der Leberzellen. Da Artischocken überdies die körpereigene Basenproduktion anregen, ist sie wunderbar geeignet bei jeder Entschlackungs- oder Entsäuerungskur.

Die Artischocke gilt auch als echte Alternative zu den synthetischen Cholesterinsenkern, die bekanntlich eine Menge ungünstiger Nebenwirkungen mit sich bringen. Die Artischocke regt erstens zu einer verstärkten Cholesterinausscheidung an, zweitens hemmt sie die Cholesterinneubildung in den Leberzellen. Auf diese Weise werden die Blutgefässe vor gefährlichen Ablagerungen bewahrt, so dass der Artischockenextrakt auch eine präventive Wirkung in Bezug auf die Arteriosklerose mit sich bringt (Arterienverkalkung).

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Ben Salem, Maryem; Affes, Hanen; Ksouda, Kamilia et al.: Pharmacological Studies of Artichoke Leaf Extract and Their Health Benefits; Plant Foods for Human Nutrition; December 2015; Vol. 70; Issue 4; S. 441–453.
- Heidarian, Esfandiar; Rafieian-Kopaei, Mahmoud: Protective effect of artichoke (Cynara scolymus) leaf extract against lead toxicity in rat; Pharmaceutical Biology; Vol. 51; 2013; Issue 9; S. 1104-1109.
- Gaafar; Alaa A.; Salama, Zeinab A.: Phenolic Compounds from Artichoke (Cynara scolymus L.) Byproducts and their Antimicrobial Activities; Journal of Biology; Vol. 3; Nr. 12; 2013; S. 1-6.

 

Wurzeln und Bohnen: Für Abwehrkräfte, Knochenschutz und Entsäuerung

Kakao

Die in Kakao enthaltenen Polyphenole Epicatechin und Catechin sind es, die das große Interesse an den Kakaobohnen, den Samen des Kakaobaumes auslösen. Diesen Wirkstoffen wird nachgesagt, dass sie positiven Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungskrankheiten und Stoffwechselstörungen haben und somit zur Prävention von Krebs beitragen sollen.

Darüber hinaus führen die Phenole des Kakaos zu einer Verbesserung des Blutzuckerspiegels  und der Insulinrezeptorsensibilität und können dadurch der Entstehung von Diabetes vorbeugen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Crozier, Stephen J.; Preston, Amy G.; Hurst, Jeffrey W. et al.: Cacao seeds are a "Super Fruit": A comparative analysis of various fruit powders and products; Chemistry Central Journal; December 2011; Vol. 5; Nr. 5; S. 1-6.

- Ranneh, Y.; Ali, F.;Esa, N.M.: The Protective Effect of Cocoa (Theobroma cacao L.) in Colon Cancer; Journal of Nutrition & Food Sciences; 2013; Vol. 3, S. 193ff.

- Sarmadi, Bahareh; Ismail, Amin; Hamid, Muhajir: Antioxidant and angiotensin converting enzyme (ACE) inhibitory activities of cocoa (Theobroma cacao L.) autolysates; Journal of Food Research International; Vol. 44; Issue 1; January 2011; S. 290-296.

 

Maca

Maca ist die knollige Wurzel eines peruanischen Kressegewächses aus der Kreuzblütlerfamilie. Maca wächst bevorzugt in den Anden auf über 4000 Meter Höhe, wo die robuste Pflanze scheinbar mühelos Wind, Kälte und aggressiver UV-Strahlung trotzt. Genau diese extreme Robustheit ist es, die sie all jenen schenkt, die sie zu sich nehmen.

Maca ist das Superfood der südamerikanischen Inka. Heute wird die Knolle als natürliches Aphrodisiakum eingesetzt und findet in der Naturheilkunde Anwendung bei Libidomangel und Potenzproblemen, aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch und in den Wechseljahren. Sportler nutzen Maca ferner zur Leistungssteigerung, während Kopfarbeiter die von Maca verliehene geistige Wachheit lieben. Anwender von Maca berichten, dass sie sich stärker, leistungsfähiger und gesünder fühlen und "einfach mehr Lust" haben. Die Libido- und Potenz-Steigerung scheint mit einem allgemeinen Energie-Schub einherzugehen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Brooks, N.A.; Wilcox, G.; Walker, K.Z. et al.: Beneficial effects of Lepidium meyenii (Maca) on psychological symptoms and measures of sexual dysfunction in postmenopausal women are not related to estrogen or androgen content; Menopause; 2008; Vol. 15; Nr. 6; S. 1157-1162.

- Gonzales, G.F.; Cordova, A.; Vega, K. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men; Andrologia; 2002; Vol. 34; Nr. 6; S. 367-372.

- Dording, C.M.;Fisher, L.; Papakostas, G. et al.: A double-blind, randomized, pilot dose-finding study of maca root (L. meyenii) for the management of SSRI-induced sexual dysfunction; CNS Neuroscience & Therapeutics, 2008, Vol. 14; Nr. 3; S. 182-191.

 

Goji-Beere (Wolfsbeere)

Goji-Beeren sind kleine rote Wunderfrüchtchen. Sie vereinen in sich nahezu alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe in einer einzigartigen Kombination und enthalten darüber hinaus eine Vielzahl jener sekundären Pflanzenstoffe, die in unserer alltäglichen Nahrung nur noch unzureichend vorhanden sind.

Goji-Beeren enthalten auch essentielle Aminosäure, eine Mega-Dosis Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C, Vitamin E (das in Früchten normalerweise selten enthalten ist) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte. Goji-Beeren enthalten außerdem viel Eisen. Auch liefern Goji-Beeren 21 wichtige Spurenelemente (darunter Germanium), die es aufgrund der oft ausgelaugten landwirtschaftlichen Böden in unseren Grundnahrungsmitteln heute kaum noch gibt.

Goji-Beeren sind ferner extrem reich an Antioxidantien namens Lutein und Zeaxanthin, die zur Grundversorgung für gesunde Augen und für ein gesundes Nervensystem gehören. Sie sind für die Augen sogar so wichtig, dass zur Vorbeugung der Makuladegeneration – einer weit verbreiteten Augenkrankheit bei Menschen über sechzig – speziell solche Lebensmittel empfohlen werden, die besonders viel Lutein und Zeaxanthin enthalten. Die Polysaccharide aus Goji-Beeren unterstützen außerdem sehr wirkungsvoll die Entgiftung des Körpers, da sie die Ausleitung von Stoffwechselrückständen beschleunigen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Kulczyński, Bartosz; Gramza-Michałowska, Anna: Goji Berry (Lycium barbarum): Composition and Health Effects – a Review; Polish Journal of Food and Nutrition Sciences;Vol. 66; Nr. 2; 2016; S. 67–75.

- Donno, D.; Beccaro, G. L.; Mellano, M. G. et al.: Goji berry fruit (Lycium spp.): antioxidant compound fingerprint and bioactivity evaluation; Journal of Functional Foods; Vol. 18; Part B; October 2015; S. 1070-1085.

- Bucheli, Peter; Vidal, Karine; Shen, Lisong et al.: Goji Berry Effects on Macular Characteristics and Plasma Antioxidant Levels; Optometry and Vision Science; February 2011; Vol. 88; Nr. 2; S. 257-262.

 

Obst und Vitamine: Abwehrkräfte, Knochenschutz und Entsäuerung

Vitamin D und Vitamin K2

Vitamin D ist ein fantastisches Vitamin! Allerdings kann unser Körper es nur mit genug Sonnenstrahlung bilden. Diese Voraussetzung ist leider bei vielen Menschen in unseren Breitengraden in der heutigen industrialisierten Welt nicht ausreichend gegeben. Viele Leute sitzen tagsüber im Büro, in der Uni, in der Schule, in der Werkstatt etc. Wenn sie einmal draußen sind, haben sie oft lange Hosen und Hemden mit langen Ärmeln an. Noch schlimmer wird die Situation im Winter mit weniger Sonnenstrahlen. Dadurch kann es vorkommen, dass Menschen unter einem Vitamin D Mangel leiden.

Gemeinsam mit Vitamin K hält es unsere Knochen und Zähne stark und stabil, schützt im Sommer vor Sonnenallergie und im Winter vor Grippe. Fehlt Vitamin D, kann Calcium nicht aus dem Darm aufgenommen werden, was infolgedessen zu sämtlichen Problemen führen kann, die mit einem Calcium-Mangel einhergehen. Dazu gehören nicht nur langfristige Knochen- und Zahnprobleme, sondern auch Beschwerden mit der Muskulatur, Durchblutungsstörungen, Schwindelgefühlen, Dauerkopfschmerz, Nacken-/Rückenschmerzen bis hin zu einer Herzschwäche, wenn der Herzmuskel betroffen ist.

Sie sollten neben Vitamin D3 auch immer Vitamin K2 einnehmen. Fehlt nämlich Vitamin K, so kann es trotz eines hohen Vitamin-D-Spiegels zu einer Knochenproblematik kommen. Erst die richtige Kombination sorgt für den erwünschten Rundum-Schutz, da Vitamin K2 sorgt dafür, dass das durch Vitamin D aufgenommene auch Calcium in die Knochen eingebaut werden kann.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Pludowski, Pawel; Holick, Michael F.; Pilz, Stefan et al.: Vitamin D effects on musculoskeletal health, immunity, autoimmunity, cardiovascular disease, cancer, fertility, pregnancy, dementia and mortality—A review of recent evidence; Autoimmunity Reviews; Vol. 12; Nr. 10; August 2013, S. 976-989.
- Holick, Michael F.; Binkley, Neil C.; Bischoff-Ferrari, Heike A. et al.: Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline; The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism; Vol. 96; Nr. 7; 2011; S. 1911–1930.
- Prentice, R. L.; Pettinger, M. B.; Jackson, R. D. et al.: Health risks and benefits from calcium and vitamin D supplementation: Women's Health Initiative clinical trial and cohort study; Osteoporosis International; 2013; Vol. 24, Nr. 2; S. 567–580.

 

Aronia-Beere

 

In der Aroniabeere ist ein hochpotentes Antioxidans und die Frucht mit dem höchsten bekannten Anthocyangehalt weit und breit. Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe mit fantastischer Wirkung: Sie lindern Entzündungen, verdünnen das Blut und hemmen die Entwicklung von Krebszellen. Die krebshemmende Wirkung der Aroniabeere wurde bereits in einer Studie gezeigt, in der ein Aroniaextrakt das Wachstum von Darmkrebszellen in nur zwei Tagen um 50 Prozent reduzieren konnte. Wenn Sie nicht täglich ein Glas Aronia-Saft trinken, dann haben Sie die tägliche Dosis ganz einfach in unserem Superpulver schon dabei.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Wangensteen, Helle; Bräunlich, Marie; Nikolic, Viktoria et al.: Anthocyanins, proanthocyanidins and total phenolics in four cultivars of aronia: Antioxidant and enzyme inhibitory effects; Journal of Functional Foods; Vol. 7; 2014; S. 746-752.
- Duchnowicz, Piotr; Nowicka, Agnieszka; Koter-Michalak, Maria et al.: In vivo influence of extract from Aronia melanocarpa on the erythrocyte membranes in patients with hypercholesterolemia; Medical Science Monitor; 2012; Vol. 18; Nr. 9; S. 569-574.
- Thi, Nhuan Do; Hwang, Eun-Sun: Bioactive Compound Contents and Antioxidant Activity in Aronia (Aronia melanocarpa) Leaves Collected at Different Growth Stages; Preventive Nutrition and Food Science; 2014; Vol. 19; Nr. 3; S. 204–212.

 

Acerola-Beere

So viel Vitamin C wie die Acerola enthält kaum eine Frucht: 1700 Milligramm pro hundert Gramm stecken in ihr. Weder die als Vitamin-C-Bombe bekannten Orangen noch Erdbeeren halten da mit ihren 45 und 55 Milligramm pro hundert Gramm mit. Acerolas enthalten auch Provitamin A, Vitamin B1 und Vitamin B2. Die beiden B-Vitamine sind wichtig für den Energiestoffwechsel. Und vor allem nehmen Sie die Vitamine nicht in synthetischer sondern in natürlicher Form zu sich, so dass Ihr Körper sie besser aufnehmen kann.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Dias, Fernando Milanez; Leffa, Daniela Dimer; Daumann, Francine et al.: Acerola (Malpighia emarginata DC.) juice intake protects against alterations to proteins involved in inflammatory and lipolysis pathways in the adipose tissue of obese mice fed a cafeteria diet; Lipids in Health and Disease; 2014; Februar; S. 13-24.
- Nunes, Roberta da Silva; Kahl, Vivian Francília Silva; Sarmento, Merielen da Silva et al.: Antigenotoxicity and Antioxidant Activity of Acerola Fruit (Malpighia glabra L.) at Two Stages of Ripeness; Plant Foods for Human Nutrition; June 2011; Vol. 66; Nr. 2; S. 129–135.
- Akter, Sorifa; Oh, Sejong; Eun, Jong-Bang et al.: Nutritional compositions and health promoting phytochemicals of camu-camu (myrciaria dubia) fruit: A review; Food Research International; Vol. 44; Nr. 7; 2011; S. 1728-1732.

 

Schwarze Johannisbeere

In der schwarzen Johannisbeere sind extrem viele Anthocyane enthalten. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, sog. Bioflavonoide, die hauptsächlich in blauen, violetten, roten oder blauschwarzen Gemüsearten und Früchten vorkommen. Sie gehören zu den kraftvollsten Antioxidantien der Natur und schützen unsere Zellen vor Alterung und Entartung. Anthocyane sind eine Untergruppe der Polyphenole. Sie haben besonders stark schützende Eigenschaften und können zellschädigende freie Radikale beseitigen. Anthocyane sind darüber hinaus ein natürlicher Sonnenschutzfaktor für Pflanzen. Sie können blau-grünes Licht und UV-Licht absorbieren.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Jing, P; Bomser, J.A.; Schwartz, S.J. et al.: Structure-function relationships of anthocyanins from various anthocyanin-rich extracts on the inhibition of colon cancer cell growth; Agriculture Food Chemistry; 2008; Vol. 56; Nr. 20; S. 9391-9398.
- Johnson, J.L.; Bomser, J.A.; Scheerens, J.C. et al.: Effect of black raspberry (Rubus occidentalis L.) extract variation conditioned by cultivar, production site, and fruit maturity stage on colon cancer cell proliferation; Journal of Agriculture Food Chemistry; 2011; Vol. 59; Nr. 5; S. 1638-1845.
- Thoppil, R.J.; Bhatia, D.; Barnes, K.F. et al.: Black currant anthocyanins abrogate oxidative stress through Nrf2-mediated antioxidant mechanisms in a rat model of hepatocellular carcinoma; Current Cancer Drug Targets; 2012; Vol. 12; Nr. 9; S. 1244-1257.

  

Ungesättigte Fettsäuren: Gehirn- und Herzfunktionen

Grünlippmuscheln (mit Omega-3)

Grünlippmuscheln sind ein natürlicher Lieferant für Omega-3-Fettsäuren. Fast jeder hat über die Werbung bereits etwas über Omega-3-Fettsäuren gehört. Es kommt allerdings entscheidend auf das Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis an, das bei 4 bis 5 zu 1 liegen sollte. Wer aber viel Brot, Teig- und Backwaren sowie Süßigkeiten isst, reichlich Wurst, Quark, Käse und Schweinefleisch mag und womöglich bevorzugt mit Sonnenblumenöl hantiert, kann davon ausgehen, dass die in der Nahrung enthaltenen Omega-3-Fettsäuren für ihn keinesfalls ausreichend sind. Die beschriebenen Nahrungsmittel liefern einfach zu viele Omega-6-Fettsäuren (Linol- und Arachidonsäure). Das typische heutige Verhältnis liegt sogar – je nach persönlicher Ernährung – bei 17 bis 50 : 1, was bedeutet, dass 17 bis 50 Mal mehr Omega-6-Fettsäuren aufgenommen werden als Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren können gegen folgende Beschwerden helfen:

- Nerven und Gehirn: Das Gehirn besteht zu 60 Prozent aus Fett, etwa 40 Prozent der Gehirnfette bestehen aus den Stoffen DHA und EPA. Omega-3 Fettsäuren tragen auch dazu bei, dass die Hüllen der Nervenzellen geschmeidig bleiben. Die Verbesserung der Konzentrations,- Denk- und Merkfähigkeit ist bereits eindeutig bewiesen.

- Alzheimer: Eine Studie mit 1600 Testpersonen zeigte, dass diese Personen durch eine regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren geistig reger wurden. Neue Forschungen weisen sogar darauf hin, dass diese Fettsäuren zu erhöhtem Schutz vor Alzheimer beitragen.

- Knochen: Der Aufbau von Osteoblasten wird gefördert. Das sind die für den Knochenaufbau verantwortlichen Zellen. Auch die Gelenkfunktionen werden günstig beeinflusst.

- Diabetes: Die Insulinresistenz des Körpers wird verbessert, so dass das Diabetes-Risiko deutlich reduziert werden kann.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Swanson, Danielle; Block, Robert; Mousa, Shaker A. et al.: Omega-3 Fatty Acids EPA and DHA: Health Benefits Throughout Life; Advances in Nutrition; January 2012; Vol. 3, S. 1-7.

- Simopoulos, Artemis P.: Evolutionary Aspects of Diet: The Omega-6/Omega-3 Ratio and the Brain; Molecular Neurobiology; 2011; Vol. 44; Nr. 2; S. 203-215.

- Candela, C. Gómez; López, L. M. Bermejo; Kohen, V. Loria: Importance of a balanced omega 6/omega 3 ratio for the maintenance of health; Nutricion Hospitalaria; 2011; Vol. 26; Nr. 2; S. 323-329.

 

Leinsamen (mit alpha-Linolensäure)

Leinsamen sind kleine, ovale Samen der einjährigen Flachspflanze mit einer gelb-braunen Schale. Leinsamen liefern ein komplexes Vitamin- und Nährstoffprofil und haben eine positive Wirkung auf den Körper. Ihr hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren unterstützt die Hirnleistung, wichtige Antioxidantien schützen vor gefährlichen Krankheitserreger und die enthaltenden Ballaststoffe fördern die Verdauung. Leinsamen helfen auch sehr gut beim Abnehmen, befreien den Körper von Giftstoffen und helfen, den Zuckerkonsum und Heißhunger zu reduzieren.

Leinsamen liefern ein breites Spektrum an wichtigen gesundheitsfördernden Nährstoffen, wie gesunde Fette, Antioxidantien, B-Vitamine, Ballaststoffe, Proteine, Kalium und eine Gruppe der Phytoöstrogene, die sogenannten Lignane. Alle diese Nährstoffe unterstützen die Körperfunktionen auf eine natürliche Weise und helfen, Fehlfunktionen zu beseitigen.

Die Omega-3-Fettsäuren in Leinsamen helfen, den gesamten Cholesterinspiegel und den schlechten (LDL) Cholesterinspiegel zu senken und gleichzeitig den guten (HDL) Cholesterinspiegel zu erhöhen. Auch die Ballaststoffe und einfach ungesättigten Fettsäuren in Leinsamen haben eine positive Wirkung auf die Blutgefäße. Sie verbessern das Blutlipidprofil (die Blutfettwerte), wirken entzündunghemmend und die Antioxidantien schützen vor Zellschäden.

Die Lignane in den Leinsamen gehören zur Klasse der Phytoöstrogene und besitzen ebenso antioxidative Eigenschaften. Leinsamen enthalten deutlich mehr Lignane als Sesam, Sonnenblumenkerne, Cashewkerne und Erdnüsse.

Die kleinen braunen Samen liefern außerdem viel Vitamin E und sind besonders reich am Gamma-Tocopherol. Das Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, schützt die Zellmembran und die Haut vor schädlichen sauerstofffreien Radikalen.

Die Leinsamen liefern viele wichtige B-Vitamine, wie Riboflavin, Niacin, Thiamin, Pantothensäure, Vitamin B6 und Folsäure. Das Thiamin ist für den Kohlenhydratstoffwechsel ein wichtiger Co-Faktor und verhindert die Beri-Beri-Krankheit. Folsäure schützt während der Schwangerschaft vor Neuralrohrdefekten beim Fetus. Leinsamen bieten außerdem ein breites Spektrum an Mineralien wie Mangan, Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Zink und Selen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Touré, Alhassane; Xueming, Xu: Flaxseed Lignans: Source, Biosynthesis, Metabolism, Antioxidant Activity, Bio-Active Components, and Health Benefits; Comprehensive Reviews in Food Science and Food Safety; Vol. 9, Nr. 3; May 2010; S. 261–269.

- Rabetafika, Holy Nadia; Van Remoortel, Vinciane; Danthine, Sabine et al.: Flaxseed proteins: food uses and health benefits; International Journal of Food Science and Technology; Vol. 46; Nr. 2; February 2011; S. 221–228.

- Jenkins, David J.A.; Kendall, Cyril W.C.; Vidgen, Edward et al.: Health aspects of partially defatted flaxseed, including effects on serum lipids, oxidative measures, and ex vivo androgen and progestin activity: a controlled crossover trial; The Americal Journal of Clinical Nutrition; March 1999; Vol. 69; Nr. 3; S. 395-402.

 

Bitterstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe: Zellschutz, Entgiftung, Haut und Haare

MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan)

MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) hat nach aktuellen Erkenntnissen besonders für Sportler hervorragende Eigenschaften. Ob Hobby- oder Leistungssportler – mit MSM können Sie eine höhere Stufe Ihrer Leistungsfähigkeit erreichen. MSM fördert nämlich auffällig die Regeneration von Muskeln und Gelenken. MSM wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, weshalb Sportverletzungen und Muskelkater unter MSM-Einfluss auch viel erträglicher sind und schneller abheilen.

MSM ist unverzichtbar für den Menschen und dient als Baustoff für Kollagen, einem wichtigen Bestandteil des Bindegewebes. Es ist reichlich in Haaren, Nägeln und Knorpeln enthalten. Es wird für die Funktion von Hormonen und Enzymen gebraucht und ist immens wichtig für den Eiweißstoffwechsel und für ein funktionierendes Immunsystem.

MSM erhöht auch die Durchlässigkeit der Zellmembranen, was zu einer verbesserten Nährstoffaufnahme in die Zellen und auch zu einem verbesserten Abtransport von Abbauprodukten aus den Zellen führt. Damit wirkt MSM (Schwefel) hervorragend entgiftend. Da die Ansammlung von Giften im Körper als eine der Hauptursachen für die Entstehung von vielen Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und anderen gilt, ist das eine hervorragende Eigenschaft. MSM fördert auch ein gesundes Sauerstoff-Gleichgewicht im Gehirn, verbessert die Durchblutung und sorgt auf diese Weise für eine bessere Konzentration und geistige Wachheit.

Ein Mangel an MSM / Schwefel macht sich vor allem in folgenden Symptomen bemerkbar:

- Gelenkbeschwerden wie Arthritis oder Arthrose
- Durchblutungsstörungen
- Trockenes Haar oder Haarausfall
- Schlaffes Bindegewebe, brüchige Fingernägel
- Grauer Star
- Probleme mit der Leber
- Stimmungsschwankungen, Depressionen und Ängste

Durch Lagerung, Erhitzen und Trocknen wird allerdings der Gehalt an MSM / Schwefel immer weniger, bis kaum noch etwas davon in der Nahrung zu finden ist. Wenn man kaum frische Rohkost zu sich nimmt, ist der Mangel mit seinen gesundheitlichen Folgen unaufhaltsam.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Arafa, Nadia M.S.; Hamuda, Hayam M.; Melek, Samuel T. et al.: The effectiveness of Echinacea extract or composite glucosamine, chondroitin and methyl sulfonyl methane supplements on acute and chronic rheumatoid arthritis rat model; Toxicology and Industrial Health; Vol. 29, Nr. 2; 2013; S. 187-201.
- Nakhostin-Roohi, Babak; Barmaki, Sarah; Khoshkhahesh, Faegheh et al.: Effect of chronic supplementation with methylsulfonylmethane on oxidative stress following acute exercise in untrained healthy men; Journal of Pharmacy and Pharmacology; Vol. 63; Nr. 10; October 2011; S. 1290–1294.
- Debbi, Eytan M.; Agar, Gabriel; Fichman, Gil: Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study, BMC Complementary and Alternative Medicine, 2011, S. 11-50.

 

Traubenkernextrakt (mit OPC)

Traubenkernextrakt hilft, Hautprobleme, Allergien, Falten, Probleme mit den Blutgefäßen, schlechte Augen und chronische Entzündungen zu lösen. Traubenkernextrakt gehört zu den Anti-Aging-Wundermitteln der allerersten Klasse. Im Traubenkernextrakt steckt OPC (Oligomere Proanthocyanidine) und damit ein ungeheures Heilpotential.

OPC gehört zu den Polyphenolen, einer großen Gruppe aus dem Bereich der sekundären Pflanzenstoffe. Besonders beeindruckend ist die antioxidative Kraft des OPC, das gar eines der stärksten verfügbaren Antioxidantien ist, die wir kennen. Das Besondere an OPC ist, dass sein antioxidatives Potential 20 Mal grösser ist als jenes von Vitamin E und 50 Mal so wirkungsvoll wie die antioxidative Kraft des berühmten Vitamin C.

OPC und all die anderen antioxidativen Wirkstoffe im Traubenkernextrakt schützen die Hautzellen, die Fibroblasten, die Faserproteine und die Blutgefäße vor freien Radikalen und damit vor Verfall und Alterung. OPC ist somit ein natürliches Face-Lifting. OPC wirkt sich außerdem sehr positiv und vor allen Dingen sichtbar auf den Haarwuchs und die Haaroptik aus. Das Haar wird weich, glänzend und wächst überdurchschnittlich dicht und schnell und wird länger als je zuvor.

Natürlich greifen freie Radikale nicht nur Haut, Haar und Augen an. Sie sind an der Entstehung vieler weit verbreiteter Gesundheitsprobleme beteiligt, wie z. B. Osteoporose, Karies, Diabetes und Verdauungsprobleme. Auch Bluthochdruck kann sich entwickeln, wenn Blutgefässe von freien Radikalen beschädigt wurden. Traubenkernextrakt und OPC können sogar die Blut-Hirn-Schranke passieren und auch dort Nerven sowie Gehirngewebe vor oxidativen Angriffen schützen. Ergebnisse sind eine verbesserte mentale Aufmerksamkeit und ein geringeres Risiko für Demenzerkrankungen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Moradi, Mehran; Tajik, Hossein Rohani, ; Seyed Mehdi Razavi et al: Characterization of antioxidant chitosan film incorporated with Zataria multiflora Boiss essential oil and grape seed extract; LWT - Food Science and Technology, Vol. 46, Nr. 2, May 2012, S. 477-484.
- Feringa, Harm H. H.; Laskey, Dayne A.; Dickson, Justine E.: The Effect of Grape Seed Extract on Cardiovascular Risk Markers: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials; Journal of the American Dietetic Association, Vol. 111, Nr. 8, August 2011, S. 1173-1181.
- Su, Xiaowei; D'Souza, Doris H.: Grape Seed Extract for Control of Human Enteric Viruses; Journal of Applied Environmental Microbiology; June 2011; Vol. 77; Nr. 12; S. 3982-3987.

 

Bitterstoffe (Löwenzahnwurzel, Schafgarbe, Beifuß, Fenchel)

 

Bitterstoff Löwenzahnwurzelextrakt
(100 mg)

 

Bitterstoff Schafgarbenkraut
(50 mg)

 

Bitterstoff Fenchel
(50 mg)

 

Bitterstoff Beifußkraut
(50 mg)

 

 

Auch Bitterstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Gesundheit. Sie achten darauf, dass es unseren Verdauungsorganen gut geht, dass wir unsere Mahlzeiten intensiv verdauen und somit auch die enthaltenen Nährstoffe optimal verwerten können. Bitterstoffe regulieren die Magensaftproduktion, die Bildung der Verdauungssäfte in der Bauchspeicheldrüse und fördern den gesunden Gallenfluss. Bitterstoffe unterstützen auch vorbildlichst unser Entgiftungsorgan Nr. 1, die Leber und sorgen dafür, dass deren Entgiftungsleistung gesteigert und der Cholesterinspiegel gesenkt werden kann.

Lebensmittel mit Bitterstoffen sind ein Paradebeispiel für sehr gesunde Lebensmittel, die aber leider kaum einer mag. Unser Geschmacksinn ist leider von Gummibärchen, Cola, Kuchen etc. völlig verdorben.

Die Bitterstoffe sind der Grund für den etwas bitteren Geschmack unseres Superfood Drinks. Aber vergessen Sie nie: Bitterstoffe braucht derjenige am dringendsten, der sich am stärksten gegen sie sträubt!

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Ovadjea, P.; Chatterjee, S.; Griffina, C.: Selective induction of apoptosis through activation of caspase-8 in human leukemia cells (Jurkat) by dandelion root extract; Journal of Ethnopharmacology, Vol. 133, Nr. 1, January 2011, S. 86-91.
- Rathore, S. S.; Saxena, S. N.; Singh, Balraj: Potential health benefits of major seed spices; International Journal of Seed Spices; Vol. 3; Nr. 2; July 2013; S. 1-12.
- Kim, Jae Kyeom; Shin, Eui-Cheol, Lim, Ho-Jeong et al.: Characterization of Nutritional Composition, Antioxidative Capacity, and Sensory Attributes of Seomae Mugwort, a Native Korean Variety of Artemisia argyi H. Lév. & Vaniot; Journal of Analytical Methods in Chemistry; Vol. 2015, S. 9-18.

 

Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Antioxidans der Meisterklasse. Allerdings brauchen wir schon im ganz normalen stressfreien Alltag so viele Antioxidantien, wie wir sie mit der Nahrung kaum zu uns nehmen können. Bei ständiger geistiger Be- oder sogar Überlastung und ganz besonders bei Krankheit sind wir jedoch unbedingt auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel angewiesen.

Astaxanthin macht kurzen Prozess mit freien Radikalen, die Ihren Zellen schaden wollen. Astaxanthin erhöht Ihre Stress-Resistenz, hemmt chronische Entzündungen, lindert Gelenkschmerzen, schützt das Herz und macht die Haut widerstandsfähig gegen Sonnenlicht. Astaxanthin ist dort, wo die körpereigene Abwehr überfordert ist, also dort wo Not am Mann äh Antioxidans ist.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Yuan, Jian-Ping; Peng, Juan; Yin, Kai et al.: Potential health-promoting effects of astaxanthin: A high-value carotenoid mostly from microalgae; Molecular Nutrition and Food Research; Vol. 55, Nr. 1; January 2011; S. 150–165.
- Wolf, A.M.; Asoh S.; Hiranuma H. et al.: Astaxanthin protects mitochondrial redox state and functional integrity against oxidative stress; Journal of Nutrition and Biochemistry; 2010; Vol. 21; S. 381-389.
- Fassett, Robert G.; Coombes, Jeff S.: Astaxanthin: A Potential Therapeutic Agent in Cardiovascular Disease; Journal of Marine Drugs; 2011; Vol. 9; Nr. 3; S. 447-465.

  

Pro- und Präbiotika: Darmsanierung

Probiotische Bakterien aus verschiedenen Stämmen:

Probiotika sorgen dafür, dass schädliche Bakterien und Pilze im Darm im Zaum gehalten werden und wir uns wohl fühlen. Erst wenn die guten Bakterien ziemlich dezimiert sind, merken wir, was wir an ihnen hatten, als sie noch da waren. Wir erwischen plötzlich jeden Infekt, entwickeln Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, leiden an Pilzerkrankungen und Hautproblemen, müssen Blähungen und hohe Cholesterinwerte ertragen und werden zu allem Überfluss auch noch immer fülliger. Zwar scheinen all diese Beschwerden sehr unterschiedlich zu sein, doch können Sie alle dieselbe Grundursache haben: Eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora (Dysbiose).

Eine Dysbiose kann nicht nur durch die Einnahme von Antibiotika entstehen, die alle Darmbakterien zuverlässig abtöten. Eine Dysbiose entsteht auch oft infolge einer ungünstigen sehr kohlenhydratlastigen und gleichzeitig Ballaststoffarme Ernährung, die außerdem reich an Fertigprodukten und zweifelhaften Getränken ist (Softdrinks, Alkoholika, Kaffee etc.). Unsere guten Probiotika-Bakterien werden Ihnen helfen, Ihre Darmflora zu unterstützen.

Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die mentale Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen.

Würde man den Magen-Darm-Trakt flach auslegen, hätte er etwa die Größe eines Tennisplatzes und die dort lebenden Bakterienkolonien würden ungefähr drei Pfund auf die Waage bringen. Betrachtet man diese Dimensionen, erscheint es recht logisch, dass unser Darm und dessen Bewohner eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielen.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Chapman, C. M. C.; Gibson, G. R.; Rowland, I.: Health benefits of probiotics: are mixtures more effective than single strains?; European Journal of Nutrition; February 2011; Vol. 50; Nr. 1; S. 1–17.

- Sanders, M.E.; Guarner F.; Guerrant, R. et. al: An update on the use and investigation of probiotics in health and disease; Gut; 2013; Vol. 62; S. 787-796.

- Aureli, Paolo; Capurso, Lucio; Castellazzi, Anna Maria: Probiotics and health: An evidence-based review; Pharmacological Research; Vol. 63; Nr. 5; May 2011; S. 366-376.

 

Präbiotisches Inulin

Während man unter Probiotika gute Darmbakterien versteht, bezeichnen Präbiotika deren Hauptnahrungsquelle: Ballaststoffe. Allerdings kann die Darmflora nicht alle Ballaststoffe gleichermaßen gut nutzen. Besonders beliebt ist bei Darmbakterien nämlich das Inulin. Inulin ist ein präbiotischer löslicher Ballaststoff, der ausgerechnet in jenen Lebensmitteln enthalten ist, die heute nicht mehr allzu oft auf dem Speiseplan stehen, wie z.B. in Topinambur, Zwiebeln oder Chicorée. Inulin beeinflusst insbesondere die Darmflora positiv und führt dazu, dass sich die guten Darmbakterien (Laktobakterien und Bifidobakterien) ansiedeln, während sich die unerwünschten Darmbewohner reduzieren.

Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann. Damit trägt Inulin entscheidend zu einem gesunden Knochenapparat bei. Insbesondere bei der Vorbeugung gegen Osteoporose spielen diese Mineralstoffe eine wichtige Rolle.

Wissenschaftliche Studien (beispielhaft):

- Slavin, Joanne: Fiber and Prebiotics: Mechanisms and Health Benefits; Nutrients; 2013; Vol. 5; Nr. 4; S. 1417-1435.

- Shoaib, Muhammad; Shehzad, Aamir; Omar, Mukama et al.: Inulin: Properties, health benefits and food applications; Carbohydrate Polymers; Vol. 147; August 2016; S. 444-454.

- Miremadi, F.; Shah, N. P.: Applications of inulin and probiotics in health and nutrition; International Food Research Journal; 2012; Vol. 19; Nr. 4; S. 1337-1350.

 

Hier findest Du weitere Informationen zu dem Thema:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/beste-nahrungsergaenzung-ia.html

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